Semantic-Web-Techniken
Praktikum im Sommersemester 09
Vorbesprechung:
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Dienstag, 21.04. um 13:45 Uhr im Raum O27 / 3211
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Das Semantic Web kombiniert
Methoden Wissensrepräsentation mit Hilfe von Ontologien mit Techniken
und Sprachen des WWW. Diese vom World Wide Web Consortium geförderte
Initiative ist ein derzeit sehr aktives Forschungsgebiet.
Im Rahmen des
Praktikums sollen verschiedenartige prototypische Werkzeuge in diesem
Kontext an kleinen Szenarien implementiert und evaluiert
werden. Dabei werden typische Sprachen und Format aus dem Bereich des
Semantic Web (z.B. OWL, RDFS, DIG 2.0, OWLlink) angewendet. Für einen Teil der
Aufgaben sind Grundkentnisse im
Bereich Logik, Ontologien, Web Services, Java oder
Lisp hilfreich aber nicht Voraussetzung. Viele Themen bieten auch die Möglichkeit einer
Vertiefung in einer nachfolgenden Bachelor-, Master- oder Diplomarbeit (siehe hierzu auch
die Vorschläge für
Bachelor-, Master- oder Diplomarbeiten).
- Anbindung eines Multitouch-Präsentationssystem an bestehendes Visualisierungssystem
In dieser Aufgabe soll ein am Institut entwickeltes interaktives Visualisierungssystem
für Ontologien an ein
Multitouch-Präsentationssystem
angebunden werden. Das Visualisierungssystem ist dabei in JAVA implementiert.
- Visualisierung von Ontologien
Mitarbeit an dem am Institut
entwickelten graphischen, inferenz-basierten Framework zur Visualisierung
von Ontologien. Im Rahmen dieser aktiven Tätigkeit fallen eine Reihe von
Aufgaben und Forschungsfragen an, u.a.:
- (Mit-)Entwicklung einer user-study, um verschiedene
gängige Visualisierungsansätze zu vergleichen mit anschließender
Auswertung.
- Entwicklung und Implementierung von Visualisierungsmetaphern
Dieses Aufgabengebiet kann insbesondere auch für Studierende der
Medieninformatik ohne spezielle Vorkenntnisse einen Einstiegspunkt
in das Forschungsgebiet des Semantic Webs darstellen.
- Semantic Web und Beschreibungslogik
Eine Facette des Semantic Web ist stark mit OWL und Beschreibungslogik verbunden.
Dabei spielen auch immer mehr Nichtstandard-Schlussfolgerungsdienste eine
bedeutende Rolle. In dieser Aufgabe sollen bekannte Algorithmen wie
least common named subsumer, least common subsumer, approximation implementiert
werden. Dies geschieht in JAVA mithilfe der am Institut zusammen mit einer
internationalen Gruppe entwickelten
Ontologie API (OWL API)
- OWL, RDF und SPARQL
Immer mehr RDF-Repositorien mit einer großen Anzahl an Daten stehen
offen zur Verfügung und auf diese kann über die Anfragesprache SPARQL
zugegriffen werden. In dieser Aufgabe wollen wir erkunden, inwieweit SPARQL
und OWL zusammenpassen. SPARQL-Anfrage können als Schlussfolgerungsmethoden
angesehen werden, die wir dann über die
OWL API ansprechen wollen.
- Datenbanken und Inferenzdienste
Um über große Datenmengen zu schlussfolgern, ist eine Kombination von
Datenbanken mit Inferenzprozeduren notwendig. In dieser
Aufgabe sollen bekannte Ansätze prototypisch implementiert und evaluiert
werden. Ein Ansatz sieht beispielsweise vor, dass Inferenzwissen in die
Anfrage (SQL) eincodiert wird.
Datenbankkenntnisse (z.B. MySQL) sind von Vorteil.
- U2R2 - Ein regelbasiertes Schlussfolgerungssystem
In dieser Aufgabe soll ein am Institut prototypisch entwickeltes
Schlussfolgerungssystem um zusätzliche Funktionalität erweitert werden.
Dies umfasst u.a:
- Zugriff auf "told" information
- Transparents Management verschiedener DBs/Ontologien
- Parallel Reasoner
Ein am Institut prototypisch entwickeltes Schlussfolgerungssystem, das seine
Schlussfolgerungsalgorithmen auf Multiprozessorarchitekturen optimiert hat,
um einen hohen Grad von paralleler Bearbeitung zu erreichen, soll in dieser
Aufgabe um zusätzliche Sprachmächtigkeit erweitert und evaluiert werden.
- Semantic Web und Web 2.0
Die Kombination von Semantic Web und Web 2.0 eröffnet völlig neue
Anwendungsszenarien. In dieser Aufgabe soll ein bereits entwickeltes Web 2.0
Framework zur grafischen Darstellung von Wissensnetzen verwendet werden,
um einen Klassenhierarchie-Browser/-Editor zu erstellen. Dabei kann man
sich sowohl auf Client-Seite (javascript) auf bestehende Komponente zurückgreifen,
als auch auf Server-Seite. AJAX Kenntnisse sind von Vorteil.
- News, Semantic Web und Web 2.0 (AJAX)
In dieser Aufgabe soll ein bereits entwickelter News-Browser auf AJAX
übertragen werden und mit Web 2.0 Komponenten erweitert werden.
Der News-Browser ermöglicht das gezielte Auffinden von Information nach
inhaltlichen Kriterien. Auf client-Seite kann dabei bereits auf ein
am Institut entwickeltes Web 2.0 Framework zur grafischen Darstellung von
vernetzten Wissen zurückgegriffen werden. AJAX Kenntnisse sind von Vorteil.
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Typ: |
Projektmodul Informatik: Intelligente Systeme |
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Zuordnung: |
Intelligente Systeme (Projektmodul)
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Typ: |
Praktikum im Hauptstudium |
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Zuordnung: |
Praktische und angewandte Informatik (Kernfach)
Künstliche Intelligenz (Vertiefungsgebiet)
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