| Universität Ulm, Fakultät für Informatik, Abtl. Künstliche Intelligenz | up: Diplomarbeiten |
| Abstract |
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Das WWW in seiner heutigen Form (HTML, XML) ist nicht dafür ausgerichet, Informationen bereitzuhalten, die von Computern "verstanden" und intelligent verarbeitet werden können. Abhilfe soll das Semantic Web schaffen. In diesem Web der nächsten Generation werden Daten mit semantischen Informationen angereichert, die es jedem Programm erlauben, die intendierte Bedeutung der Daten zu erfassen. Das Semantic Web erlaubt die Entwicklung intelligenter, bisher nicht realisierbarer verteilter Anwendungen. Für diese Applikationen sind herkömmliche, einfache Kommunikationsmodelle (Request-Reply) unzureichend. Stattdessen muß es möglich sein, komplexe Konversationen zu führen. Die Foundation for Intelligent Physical Agents (FIPA) definert eine Agent Communication Language (ACL), welche als Basis für solcher Konversationen dient. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf der Interoperabilität heterogener Software-Agenten. Die Collaboration and Coordination Infrastructure for Personal Agents (CIA) ist ein Multiagentensystem für persönliche Assistenz, das von der Abteilung Medieninformatik der Universität Ulm entwickelt wird. CIA bietet ein Framework für die Entwicklung von Anwendungsagenten und stellt umfangreiche Basisdienste zur Verfügung, die insbesondere die Einbindung von portablen und/oder ressourcenschwachen Geräten in verteilte Applikationen erleichtern. Diese Arbeit untersucht die Möglichkeit, die genannten Technologien geeignet kombinieren, so daß Applikationen von den jeweiligen Vorteilen und Stärken profitieren können. Nach einer detaillierten Vorstellung der einzelnen Technologien wird aufgezeigt, wie ihre konkrete Integration aussehen könnte. Da bisher kaum vergleichbare Arbeiten existieren, stellt die vorgeschlagene Lösung einen komplett neuen Ansatz dar. Dieser wurde in einem Prototyp umgesetzt; dabei wird deutlich, welche Probleme bei der praktischen Umsetzung dieser z.T. sehr neuen und unabhängig entwickelten Techniken auftreten. Die Ergebnisse und Erfahrungen, welche während der Arbeit gewonnen wurden, bilden die Grundlage für einen Ausblick bzgl. der weiteren Entwicklung der Technologien, insbesondere des Semantic Web. |
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| Available as: |
gzipped Postscript-File (1013 KB) / PDF-File (2.4 MB) |
| Related publication: | Combining FIPA ACL With DAML OIL - A Case Study M. Schalk, T. Liebig, T. Illmann, F. Kargl. In Proc. of the Second International Workshop on Ontologies in Agent Systems, Bologna, Italia, July, 2002. |
| BibTeX Entry |
@MastersThesis{MSchalk01,
author = "Schalk, Michael",
title = "Kommunikation und Wissensmodellierung im CIA
Agentensystem mit FIPA und Semantic Web"
school = "Universität Ulm",
year = 2002,
}
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| Abtl. KI Startseite | Hilfe | Mail an Webmaster | T. Liebig, 9. Nov. 2002 |