| Universität Ulm, Fakultät für Informatik, Abtl. Künstliche Intelligenz | up: Diplomarbeiten |
| Abstract |
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Moderne industrielle Produkte, zum Beispiel PKWs, bestehen teilweise aus mehreren Zigtausend Teilen, welche verschiedensten Einschränkungen und Abhängigkeiten unterliegen. Um effizient und produktiv mit diesen Informationen arbeiten zu können, sollten diese in "maschinenverständlicher" Form vorliegen. Außerdem sollten die Informationen für verschiedene Zwecke wiederverwendbar, und über Unternehmensgrenzen hinweg austauschbar sein. In der DaimlerChrysler AG werden einige Informationen über Produktteile in so genannten "sprechenden Sachnummern" kodiert. Diese Darstellungsform hat allerdings einige Nachteile, weshalb dort nach Alternativen gesucht wird. Ontologien könnten die obigen Anforderungen an eine moderne Informationsdarstellung erfüllen. In dieser Diplomarbeit wurde untersucht, ob und wie gut sich Ontologien zur Verwaltung derartiger Informationen eignen. Dazu wurden von der DaimlerChrysler AG Daten und Informationen über Produktteile von Fahrzeugen und zu deren Sachnummernsystematik zur Verfügung gestellt. Für diese Informationen wurde eine Ontologie entworfen und modelliert. Anschließend wurde sie mit Hilfe des Inferenzsystems RACER getestet. Es hat sich gezeigt, dass es grundsätzlich möglich ist, Informationen über Produktteile direkt in Ontologien zu speichern. Allerdings war das Inferenzsystem RACER mit der sehr großen Menge von Instanzen überfordert. Der Einsatz von Ontologien zur Produktteileverwaltung ist, im industriellen Maßstab, mit vorhandenen Inferenzsystemen noch nicht möglich. |
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| BibTeX Entry |
@MastersThesis{Halder04,
author = "Alexander Halder",
title = "{Entwurf und Nutzung von Ontologien zur Produktteileverwaltung am
Beispiel des Gesch{\"a}ftsfeldes PKW der DaimlerChrysler AG}"
school = "Universit{\"a}t Ulm",
year = 2004,
}
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